Zurück zur Uellendahl.de

Zum Seitenanfang
Zurück zur::

Ihre Meinung interessiert uns!

Auf dieser Seite können Sie uns Ihre Meinung zu unserem Projekt "Mirker Hain" mitteilen.

Ob Positiv oder negativ - wir werden sie veröffentlichen, sofern sie keine diskriminierenden oder rassistische Inhalte hat. Bitte beachten Sie, dass wir nur Nachrichten veröffentlichen, die mit Ihrem realen Vor- und Nachnamen, sowie Ihrer Adresse versehen ist - wie bei Leserbriefen in Zeitungen. Veröffentlicht wird aber nur Ihr Vor- + Zuname. Bitte im Betreff: "Meine Meinung zum Mirker Hain" eingeben.

Um Spam zu vermeiden ist ein direkter Eintrag in die Liste nicht möglich, bitte benutzen Sie den unten stehenden E-Mail Link zum Bürgerverein .

Viele positive Meinungen helfen, wie bei Unterschriftenlisten, unser Vorhaben zu unterstützen.

Vielen Dank!

Ihre Mail zum: buergerverein@uellendahl.de

Startseite Mirker Hain
Zur Geschichte des Mirker Hain
Zur Fotogallerie Mirker Hain
Zu unserem Konzept für den Mirker Hain
Zu Ihrer Meinung zum Mirker Hain
Zur Presseberichterstattung
Zu aktuellen Ereignissen
Zum Spendenkonto
Namensliste unserer Spender + Sponsoren
Zu unseren Kooperationspartnern
Ihre Kontaktmöglichkeiten zu uns
 
 
 
   
Bärbel Legewie
16.03.2013

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

recht herzlichen Dank für Ihre schnelle und informative Antwort. Leider sind Sie jedoch nicht auf alles , was ich wissen wollte, eingegangen. Vielleicht haben Sie ja auch gar nicht daran gedacht.

Aber uns stört fast noch mehr die "Abholzaktion" oberhalb des Waldes, Nähe Westfalenweg, sowie innerhalb dieses wunderschönen Waldes und Naherholungsgebietes. Dort sind  noch einige wunderschöne, unserer Meinung nach nicht kranke Bäume markiert, die wir gerne gerettet wissen würden.

Es tut uns einfach in der Seele weh, so viele !!!!!!! alte und schöne Bäume  sterben zu sehen und können nicht verstehen, was das soll. Bitte, verstehen Sie unseren Unmut , aber ein Wald sollte doch nun mal ein Wald bleiben und kann deshalb auch keine Parkanlage werden. Oder verstehe ich da etwas falsch?

Im Übrigen bin ich mit der Veröffentlichung meiner Schreiben einverstanden und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Bärbel Legewie

Bärbel Legewie und Kurt Reinhold
15.03.2013

Diese Mail wurde am 15.03. ausfürhlich beantwortet.

Sehr geehrte Verantwortliche.

Wir, das sind mein Mann, Kurt Reinhold, und ich, Bärbel Legewie. Wir wohnen am Binsenweg in Dönberg. Deshalb gehen wir auch sehr gerne im bisher schönen Mirker Wald spazieren. Im Winter , weil es dort bei Wind nicht so zieht durch den Schutz der Bäume - im Sommer, wenn es besonders warm ist, man dort ebenfalls durch die Bäume geschützt ist vor allzu großer Sonnenbestrahlung.

Nun sind wir zutiefst erstaunt, befremdet und auch traurig, daß dort dermaßen viele , wohl auch gesunde , Bäume abgeholzt wurden. Wir können  diesen "Kahlschlag" nicht nachvollziehen und stehen mit dieser Meinung nicht alleine. Es fehlt nun nicht nur der Schutz für das Wild, sondern auch der für uns Menschen.

Wir hoffen nun sehr, daß Sie ihre Abholzaktion bei besserem Wetter nicht fortsetzen und sich eines Besseren besinnen.

Im Übrigen fragen wir uns auch, was all die dicken Steine als Bodenbelag auf manchen Wegen bedeuten sollen. Werden diese Stolpersteine noch zugeschüttet oder soll das etwa auch so bleiben?  Vielleicht berücksichtigen Sie ja auch mal Leute, die nicht mehr so gut zu Fuß sind und über diese  Steine stolpern könnten.

Natürlich will ich nun nicht alles schlecht machen , denn man sieht ja auch was nettes, wie z.B. die Teiche. Aber die Bäume ???? O je !!!!

Hören Sie bitte, bitte auf damit, sie abzuholzen.

Bärbel Legewie und Kurt Reinhold

Klaus Schumann
12.03.2013

Diese Antwort kam auf eine erklärende Mail, die an die Helfer, Sponsoren und Interessierten des Mirker Hain gesendet wurde.

Lieber Herr Wilhelm,

da kommt einem wieder zu Bewusstsein: Aufklärung und Hintergrundinformationen schüren keine Ängste und lassen keine Befürchtungen entstehen. Daher vielen Dank für ihre ausführliche Mail zu den Baumarbeiten. Vor einigen Tagen, bei der Hauptversammlung des Bergischen Geschichtsvereins brachte Herr Prof. Dr. Wittmütz den Spruch: "Am Fuße des Leuchtturm sieht man das Licht des Leuchtturms nicht". So ergeht es einem, wenn man den kurzen Bericht in der WZ liest oder gar als Fußgänger durch die gefällten Baumreste geht. Das Licht des Leuchtturms, nämlich der Zweck und das Ziel der ganzen Aktion, sieht man im Moment nicht.

Liebe Grüße

Klaus Schumann

Frank Aichele
11.03.2013

Diese Mail wurde am
11.03.2013 ausführlich
beantwortet.

Herr Aichele zeigte sich damit zufrieden.

Sehr geehrter Bürgerverein,

ich finde es hilfreich und wichtig dass sie sich zum Schutz des Mirker Hains
einsetzen. Auch für mich ist das ein wichtiges Naherholungsgebiet.

Allerdings finde ich die kürzlich durchgeführten Baumfällungen entlang des
unteren Weges doch sehr massiv - das ist ein Kahlschlag, und keine
Ausdünnung mehr, die ich okay gefunden hätte. Warum mussten hier alle Bäume weichen?

Das passt auch nicht zu dem in ihrer Geschichte aufgeführten Anliegen: "Der Bürgerverein Uellendahl e.V. stellt einen Antrag auf unwiderufliche Unterschutzstellung des Mirker Hain, einschlieslich der ehemaligen von der Heyd`schen Grundstücke östlich der Kohlstraße, sowie Veränderungsschutz für alle an den Mirker Hain angrenzenden Grundstücke."

Gibt es Gründe für diese Abholzung?

Mit freundlichen Grüßen

Frank Aichele

Karl-Eberhard Wilhelm 11.03.2013

Antwort zum Schreiben von Frau Humburg-Towfighnia vom 08.03.2013

Sehr geehrte Frau Humburg-Towfighnia,

an diese förmliche Anrede muss ich mich erst gewöhnen, aber die zwischen uns übliche Anrede könnte hier falsch und vielleicht sogar als abwertend verstanden werden, was inhaltlich und in ihrer Anmutung in keinem Fall gewollt wäre. Da es die Höflichkeit aber gebietet, habe ich die allseits übliche Form gewählt. Sie sind diesem Konflikt ja ausgewichen, in dem Sie ohne Anrede geschrieben haben.

Mit Ihrer Vermutung haben Sie bedingt Recht. Es bleibt durch mein vielfältiges, anderes ehrenamtliche Engagement kaum Zeit, die Internetseite des Mirker Hain ausgiebig zu Pflegen. Viele historische, aber auch aktuelle Bilder unserer Aktionen im Mirker Hain warten noch auf die Bearbeitung.

Die vielen positiven Rückmeldungen per Mail werde ich noch einstellen. Aber wie bei Ihnen kommen die meisten - in meinem Fall positiven - Rückmeldungen von ganz vielen älteren Menschen mündlich und nicht nur wenn ich im Mirker Hain bin, sondern uellendahlweit und bei Vorträgen die ich gehalten habe. Sogar aus anderen Städten - woher wir auch Spendengelder bekommen haben.

Ihre Unterstellung, ich würde bei der Onlinestellung ungeliebte Äußerungen unter den Tisch fallen lassen muss ich zurück weisen. Dies mache ich nicht mal energisch, weil ich einfach davon ausgehe, dass Sie mich in den vergangenen 12 Monaten als sehr korrekten Menschen kennen gelernt haben, der sich an Absprachen und Verabredungen, z.B. mit dem Ressort 103, aber auch  Anderen hält. Manchmal habe ich mir damit ja auch Ihren Unmut zugezogen. Da Sie diese Unterstellung in Klammern gesetzt haben, werte ich sie als aus Ihrer Sicht rhetorisch nützlich, aber nicht ernst gemeint.

Selbstverständlich werde ich Ihre Mail online stellen!

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle für alle Mitleser erst mal erwähnen, dass ich Sie für eine - manchmal unbequeme - aber wertvolle Mitarbeiterin in unserem Projekt Mirker Hain kennen und schätzen gelernt habe. Die auch nicht stur ihrem Ideal folgt, sondern wo möglich, Fünfe auch mal gerade sein lässt. Genau dadurch haben Sie mein Interesse geweckt und ich habe in den vergangenen Monaten durch Sie viel über Natur - Flora und Fauna - gelernt und bin auch noch sensibler und vorsichtiger geworden.

Auch Sie sind mittlerweile - bis auf den Freischnitt an der rechten Flanke - vom Zustand des Inselteiches begeistert und hatten ursprünglich mehr als große Bedenken. Mit kleinen Einschränkungen gilt dies doch auch für den Inselteich, der ohne uns - im Nebenfluss bewirtschaftet - heute ein kleiner Teich wäre der im Sommer bei regenarmen Wetter ganz oft trocken fallen würde.

Der Inselteich wäre in wenigen Jahren ein völlig verlandeter matschiger Tümpel geworden.

Wieso treffen nur Sie Menschen, die dies alles nicht in Ordnung finden und lieber gehabt hätten, dass der Bürgerverein dort nie eingegriffen hätte?

Das "so viel mehr" an begeisterten Besuchern des Mirker Hain, die sich dort wohl fühlen und sich mit Freude bei uns melden und bedanken, spricht irgendwie dagegen. Denn genau diese "vielen" Menschen, die Ihnen ja in Teilen schon zu viel sind, braucht der Mirker Hain zum langfristigen Überleben. Erst durch den Bürgerverein ist er - der für viele Wuppertaler schon vergessen war - in ein Wuppertalweites Interesse gerückt. Der Förderverein Historische Parkanlagen wollte ihn nur randläufig in den vom Verein vertriebenen Folder Wuppertaler Parkanlagen aufnehmen. Erst Dirk Fischer hat die Aufmerksamkeit von mir und somit dem Bürgerverein Uellendahl aktiviert, um ihn wieder ins öffentliche Gedächtnis unserer Stadt zu holen.

Eine vergessene Parkanlage oder eine Grünfläche kann auch schon mal leicht in den Fokus von Städteplanern kommen. Siehe kleine Höhe. - Die mitlesenden Damen und Herren vom Ressort 103 mögen mir bitte diese "sehr negative Utopie" verzeihen.

Wie nah diese Utopie ist, sieht man an dem Verkauf des Landhaus "Sans Souci" und dem Norwegischen Holzhaus. Parzelliert ließen sich hier durchaus einige Häuser bauen. Im letzten Moment haben Dirk Fischer und der Bürgerverein die Unterschutzstellung von "Sans Souci" als Denkmal erreicht.

Nun zum eigentlichen Ärgernis, für das der Bürgerverein Uellendahl und da vor allem ich, von Ihnen und mittlerweile vielen Anderen verantwortlich gemacht wird.

Heute erreichte mich eine Mail und der Verfasser unterstellte mir - wie Sie - ohne dies zu hinterfragen, ich hätte diese Fällung veranlasst.

Für wie allmächtig halten Sie mich, dass ich mal eben einen Eigentümer veranlassen kann, 200 Meter Bäume zu "fällen"!?

Auch Ihre polemische Unterstellung, mit diesem Holz sei viel Geld zu machen, ist völliger Unsinn. Nur für den Möbelbau geeignetes Holz bringt die Erträge die Sie vermuten, dieses Holz ist dafür gänzlich ungeeignet.

Zu den Fakten:

Diese ca. 80 Bäume - Sie haben sie ja gezählt, sind nicht gefällt - also "auf Stumpf gesetzt" - sondern sind "auf Stock gesetzt" und schlagen wieder aus. Diese Methode dient der Verjüngung der Gehölze und bewirkt eine längere Lebensdauer. Wem schreibe ich das.......?

Die darunter liegende Feuchtwiese, die von Hundebesitzern konzentriert als Kloake benutzt wird, ist als Landschaftsschutz- bzw. Naturschutzgebiet ausgewiesen!

Schon vor zwei Jahren - also bevor der Bürgerverein im Mirker Hain tätig wurde - ist der Eigentümer dieser Fläche von der unteren Landschaftsbehörde aufgefordert worden, dort einen Zaun zu setzen. Soweit ich das verstanden habe, war dies aber mit der Wuchs- und Standortsituation der dort vorhandenen Bäume innerhalb des Grundstückes nicht durchführbar. So wurde schon vor zwei Jahren - wohl in Abstimmung mit der zuständigen Behörde beschlossen, alle Bäume auf Stock zu setzen.

Innerhalb unseres Engagements im Mirker Hain hatte ich Herrn Vosteen gebeten, wie Sie auch erwähnen, in den Bereichen der am Wilhelm-Raabe-Weg stehenden Bänke und am Richard-Wagner-Platz Sichtachsen frei zu schneiden. Herr Vosteen teilte mir dann mit, dass er den Eigentümer bitten wolle, in diesen Bereichen, die dort stehenden Bäume auf Stock zu setzen.

Soweit der Einfluss des Bürgervereins!

Schon im Vorfeld und dann noch mal dezidiert am 27.02.2013 hat der Eigentümer sich mit der unteren Landschaftsbehörde in Verbindung gesetzt und sich für die geplanten Maßnahmen ein "go" geholt.

Im Einzelnen sprach er mit xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx Wenngleich dies gar nicht notwendig gewesen wäre, da er Eigentümer der Wiese und der Bäume ist. (Ich habe die Namen der drei Herren durch xxxx ersetzt, um ihnen das zu ersparen, was mir gerade widerfährt. Hierbei gehe ich davon aus, dass Sie mir das nicht auch als Fake auslegen.)

Aus diesem Grund gab es auch keinen städtischen Hinweis auf diese Baumarbeiten, obwohl die Stadt ursächlich diese Arbeiten gefordert hat und nicht der Bürgerverein. Aus dem gleichen Grund gab es wohl auch keine Vorlage in der Bezirksvertretung Uellendahl Katernberg, der ich - wie es im Moment aussieht aber Rede und Antwort stehen muss und werde.

Anders wie Sie, habe ich auch den Eigentümer der Wiese nicht genannt. Jemand wie er, der sich in Wuppertal auf ganz vielen Gebieten mit mehr als großem persönlichen und finanziellen Einsatz ehrenamtlich betätigt, hat es nicht verdient durch Uninformiertheit und Ignoranz beschimpft zu werden!

Da Sie Ihre Mail für das Forum Mirker Hain so breit in die Öffentlichkeit gestellt haben, was - wie ich weiß - ja über die sichtbaren Empfänger weit hinaus geht, war ich gezwungen so ausführlich darauf zu reagieren.

Ich bin mir nicht sicher, ob Ihnen bewusst ist, dass Sie mit Ihrer Vorgehensweise das Projekt Mirker Hain gefährdet haben.

Sollte es ein weiter geben, freute es mich, wenn wir unsere gemeinsame und trotz alledem Erfolgreiche Arbeit fortsetzten.

Mit freundlichen Grüßen!

Karl-Eberhard Wilhelm

Renate + Manfred Howe
08.03.2013
Hallo Herr Wilhelm,

danke für Ihre Antwort zu unserem Troll im Mirker Hain. Der Mirker Hain gehört zu unseren fast täglichen Spaziergängen. Wir sehen und bestaunen die Fortschritte, die dort  vollzogen werden.

Auf Ihrer Homepage können wir uns ab sofort auch informieren, was alles so los ist in unserem Stadtteil. Da hat der Troll uns einen guten Weg zu Ihnen gezeigt.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und weiterhin viel Spaß im Mirker Hain.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred und Renate Howe
Dr. Antonia Dinnebier 08.03.2013

Sehr geehrte Frau Humburg-Towfighnia,

mit Recht setzen Sie sich für die Erhaltung der Natur am und im Mirker Hain ein und geben Bedenken gegen Baumfällungen am Wilhelm-Raabe-Weg weiter. Die Baumfällungen habe ich leider noch nicht in Augenschein nehmen können, möchte aber zu bedenken geben, dass die Bäume auf der Südseite des Wilhelm-Raabe-Weges z.T. an wertvollen vernässten Wiesen stehen. Eine Verwaldung der Wiese würde eine Verarmung der Landschaft auch für Tiere und Pflanzen bedeuten. Ihr Offenhaltung ist daher von großem Interesse. Baum und Wald bewohnende Lebewesen werden das natürlich anders sehen, doch bleiben ihnen großflächige Alternativen nebenan.

Aus Sicht der Spaziergänger kommt ein anderer Aspekt hinzu: Der Ausblick vom Nordhang ist im Bereich des Mirker Hains nur noch im Bereich der Wiesen möglich. Eine Freihaltung bzw. Öffnung des Blickes über das Tal ist daher äußerst wünschenswert und für Erholungssuchende ein großer Gewinn.

Fällungen sind auch für einzelne Bäume bedauerlich, da stimme ich Ihnen zu. Sie geben zunächst ein brutales Bild ab, wie man es ja auch nach Durchforstung erschreckt betrachtet. Schon bald aber werden die Vorteile des harten erscheinenden Eingriffs ebenso offensichtlich. Es ist also zu hoffen, dass die Trauer um gefällte Bäume bald der Wertschätzung für Licht und Luft Platz macht.

Bitte setzen Sie sich weiter dafür ein, dass den wildlebenden Tieren und Pflanzen genügend Lebensmöglichkeiten im Mirker Hain geboten werden, bedenken Sie aber bitte auch, wie selten Durchforstungen, Entschlammungen und Reparaturen an Bauwerken durchgeführt werden.

Ein schönes Wochenende

Mit freundlichen Grüßen

Antonia Dinnebier

Brigitte Humburg-Towfighnia
08.03.2013

Dass auf der Meinungsseite der homepage seit einem Jahr nichts mehr eingetragen wurde ist für mich ein Zeichen davon, dass alle Kräfte in der Praxis, statt in der Planungstheorie gebunden waren. Auch, das die homepage selten angeschaut wird. Denn Meinungen gibt es genug. ( Oder werden Einträge gelöscht, wenn sie nicht mit gewünschten Gedanken konform gehen?)

Während im Herbst vor allem die zahlreichen Helfer begeistert waren, was sie gemeinsam ausrichten konnten: Der kleine Teich wurde weitgehend entschlammt, ohne die wasserhaltende Lehmschicht zu verletzen und in Fauna und Flora des Teiches wurde nur schonend eingegriffen, das Bachtal wurde einsichtiger gemacht und von Unrat (leider auch von zu viel Totholz und Bäumen) befreit...

mehren sich nun unter den Anwohnern und Spaziergängern auch negative Stimmen.

Als Helferin, die außer dem praktischen Einsatz mit Schulklassen, Pfadfindern, der Uellendahler BUND-Jugendgruppe und gemeinsam mit Helfer/innen des Bürgervereins durch ökologische Informationen versucht, dass vor allem  Wert und Schutz der Natur bei den Arbeiten bedacht wird, bekomme ausgerechnet ich nun auch die Beschwerden, dass manche der Maßnahmen dort einfach zu weit gehen.

Deshalb möchte ich das nun endlich auch mal  weitergeben, denn die Nachbarn und alten Menschen, die mich angesprochen haben, verfügen nicht über Internet und trauen sich auch nicht, sich mit ihren Anliegen an Autoritäten zu wenden oder meinen, es sei ja sowieso schon zu spät.

Vor allem die aktuelle Baumfällung am Wilhelm Raabe Weg entsetzte etliche Mitmenschen. Ein Herr meinte, es sei "das Gewalttätigste, das er je gesehen hätte". Bei einem anderen war sogar von "Massaker" die Rede. Das sind Emotionen, die zeigen, wieviel den Menschen die Natur am Herzen liegt und dass sie sie eben nicht einem historischen Zustand von vor 100 Jahren opfern möchten.

Ich zählte 80 gefällte Bäume und nur zwei Büsche, im Gegensatz zu den Aussagen von Herrn Rohleder, auf dessen Wiesenrand diese standen und der der WZ auf Nachfrage erklärte, dass alles angeblich "auf Stock gesetzte" wieder ausschlägt. Das werden wir ja sehen!

Im Bürgerverein war die Rede von Aussichtsachsen von noch aufzustellenden Bänken aus. Dagegen hat ja niemand was. Aber nun kommt   doch der Verdacht auf, dass hier ein Kahlschlag, die zur Zeit lukrative Holzernte, durch den Wunsch nach mehr Durchblick hier und da gerechtfertigt und anders ausgelegt wurde. Oder hat der Bürgerverein dieses Ausmaß an Sägearbeiten so gewollt???

Über die Verkahlung per Säge und Freischneider am Inselteich im Februar sind auch einige Damen unglücklich. Ich gebe ihnen recht.

Bis dass sich hier die Natur regeneriert, haben die Lebewesen keinen Unterschlupf mehr und wenn man sich die Natur genießend an den Teich setzen möchte, sitzt man auf dem Präsentierteller. Die beiden von den Spaziergängern vermissten Stockentenpaare, die nach der Unruhe wieder in den Mirker  Hain zurückgekehrt sind, wählten daher auch den großen Teich aus. Dort haben sie wenigstens noch ein wenig Sicherheitsabstand zum Publikum. Aber sie werden dort wohl wieder verschwinden, weil sie kein natürliches Futter mehr in dem "gespülten" Teich finden. Hier sollten doch noch wenigstens einige Wasserpflanzen eingesetzt werden.

Zur effektiven, kräfteschonenden und ökologisch vertretbaren Teichpflege schage ich für die Zukunft den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen (EM)  vor.

Am Wochenende sieht man nun die vielen Menschen, die im unteren Teil des Mirker Hains zur Erholung spazieren, fast alle auf einmal. Es ist ein belebter Park geworden, mit allen Konsequenzen, die der Verlust einer auch den Waldtieren zur Verfügung stehenden Anlage bedeutet. Es wäre schön, wenn von den Verantwortlichen auch  diese im Blick behalten würden, obwohl sie keine Lobby oder homepage haben. Denn das macht doch den Wert von Wuppertal aus: Unser Grüngürtel, der uns mit Sauerstoff versorgt und in kleinen wenigen Gebieten noch das Gefühl vermittelt, dass die Welt hier noch in Ordnung sei.

Wenn uns dieses nun im Mirker Hain teilweise genommen wird, bleibt in dieser Gegend noch die Kleine Höhe. Die Gefährdung der dort noch lebenden Tiere, die teilweise auf der roten Liste stehen, ist aber ebenfalls durch die angedachten Baumaßnahmen erheblich.

In der Hoffnung, dass bei den zukünftigen "Verschönerungen" die Schönheit der Natur und deren notwendiger Schutz nicht unbeachtet bleibt grüßt

Brigitte Humburg-Towfighnia

Lars Schäfers 22.04.2012

Der Mirker Hain als Parkanlage ist wertvoll für den Stadtbezirk Uellendahl-Katernberg, aber auch für ganz Wuppertal.

Auch als junger Mensch finde ich das Engagement für den Mirker Hain wichtig, sodass er für alle Generationen wieder an Attraktivität gewinnen kann:

Für Kinder ist er ein schöner Ort der Naturbegegnung und zum Spielen, wie ich es aus eigener Kindheitserfahrung weiß.

Jugendliche und junge Erwachsene können im Mirker Hain Joggen und für ältere Menschen im Stadtbezirk ist er wichtig als nahegelegener Naturraum etwa für Spaziergänge.

Auch in der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg wurde es begrüßt, dass sich BürgerInnen aus freiwilligem Engagement heraus für den Mirker Hain da einsetzen, wo die Stadt keine Möglichkeiten mehr hat.

Ich möchte mich auch der Meinung anschließen, dass hierbei eventuell auch Jugendgruppen zur Mithilfe animiert werden könnten.

Rosemarie und Gerd Bressmann 20.04.2012

Auch uns, meinem Mann und mir, ist der Mirker Hain sehr wertvoll. Er ist Naherholungsbereich für unser Wohnviertel. Darum ist es uns auch nicht gleichgültig, was aus ihm wird.

Besonders die noch verbliebenen Teiche, füher sollen es mal 8 gewesen sein, müssen erhalten bleiben. Ich frage mich aber auch, warum so wenig junge Leute Interesse daran haben. Für sie und ihre Kinder müßte es noch wichtiger sein dieses Kleinod zu erhalten.

Man sollte vielleicht in Sportvereinen oder Jugendgruppen über dieses Vorhaben berichten. Vielleicht ist das Echo größer als man denkt.

Brigitte Craus-Wilhelm 20.04.2012

Wuppertal ist eine der wenigen Städte, in der man sehr schnell - auch von der Innenstadt - im Grünen sein kann. Diese Besonderheit zeichnet unsere Stadt aus, deshalb muss eine Parkanlage wie der Mirker Hain erhalten bleiben.

Ich bin im Alter von 2 Jahren mit meinen Eltern zum Uellendahl gezogen, habe auch im Mirker Bad meine Sommerferien verbracht und war bis zum Abitur in Düsseldorf auf einem Lyceum. Meine Klassenkameradinnen kannten Wuppertal meistens von der alten B 7 , über die man nach Wuppertal hereinfuhr und der erste Eindruck mit der Firma Beyer war nicht so schön. Außerdem machten viele den Denkfehler, dass Wuppertal zum - damals dreckigen - Kohlenpott gehöre und deshalb war das Image dementsprechend schlecht.

Heute ist Wuppertal zwar durch die Schwebebahn bekannt, aber eben auch durch die strengen Sparpläne und die hohe Verschuldung.

Wir sollten als Bürger für unsere Stadt kämpfen und es reicht nicht aus, immer nur über die Zustände zu meckern. man muss auch selber aktiv werden!

Günter Hermanns 18.04.2012

Als langjährige Anwohner am Westfalenweg (Nähe "Fuchspark") haben wir den Mirker Hain schätzen und lieben gelernt.

Seit 46 Jahren durchstreifen wir (unsere Familie) den Hain sehr oft und entdecken immer wieder Neues.

Eine Verwahrlosung würde sich sicherlich negativ auf die ganze Umgebung auswirken und z.B. den "Mülltourismus" fördern und darf somit nicht eintreten!!!

Ebenso ist es direkt erholsam,sich vom sehr stark befahrenen Westfalenweg abzuwenden und in den doch ruhigen Wald zu wandern.

Deshalb begrüßen wir die geplanten Aktivitäten des Bürgerverein Uellendahl e.V. sehr.

Wolfgang Nicke 17.04.2012

Ich sehe es als eine persönliche Verpflichtung, alles dafür zu tun, dass diese großartige und wunderschöne Parkanlage in Ihrer jetzigen Form bestehen bleibt. Dazu gehören selbstverständlich die Teiche. Ein „Zuschütten“ oder eine Umgestaltung zu einem reinen Bachlauf ist für mich nicht akzeptabel. Auch „Zuschütten“ kostet den Steuerzahler Geld, auch wenn es aus einem anderen „Topf“ kommt, so sind es Steuergelder oder Gebührengelder.

In den Plänen von Heinrich Vincentz sind die „Teiche“ in die Parklandschaft eingebunden und unveränderlicher Bestandteil der Anlage.

Liebe Mitbürger!  Ich bitte Euch um Unterstützung für unser Projekt, die Teiche im Mirker Hain zu entschlammen!

Helmut Beeker 17.04.2012
Der Mirker Hain ist hier im Uellendahl eine sehr schöne Parkanlage, in der wir schon oft spazieren gegangen sind, auch mit unseren Kindern und Enkelkindern. Ich befürworte nachdrücklich, dass alles in die Wege geleitet wird, um diese Anlage zu erhalten und unterstütze alle Maßnahmen, die dazu notwendig sind (z.Zt. in erster Linie die Entschlammung der Teiche).
Marita Küpper 10.04.2012

Emmy's Lehre

In den zwanziger Jahren konnte meine wissensdurstige Mutter eine kaufmännische Lehre in Wuppertal machen. Da sie am Westfalenweg wohnte, ging sie jeden Tag zur Firma im Tal durch den Mirker Hain. Geld für Bus oder Straßenbahn sparte sie sich, sie ging lieber zu Fuß. Die Lage der Textilindusrie in Wuppertal war schwierig. Meine Mutter mußte wegen Konkurse dreimal die Lehrfirma wechseln. Gab es damals eine eine solche Firma "Otto" in Wuppertal? Dennoch hat sie mit 19 Jahren die Bilanz-Prüfung bei der IHK bestanden. Später sprach sie immer wieder von dem Weg durch den Mirker Hain: Strebsam ging es durch den Naturwald und manchmal ist sie vielleicht gelaufen.  

   
   
   
   
   
   
   
   
Zum Seitenanfang